Aktionen des 4. Jugendparlaments 2018 bis 2020

Wir sind die Interessenvertretung der Kinder und Jugendlichen in Oberhausen.

WIR SIND DEINE STIMME!

Wir mischen uns in die Lokalpolitik ein und starten eigene Aktionen:

Aktionen des 4. Jugendparlaments 2018 bis 2020:

Konstituierung:

Am 4. Juli 2018 konstituierte sich das vierte Jugendparlament.

Landtag NRW:

Am 21. Feburar 2019 ist das Jugendparlament der Einladung der Landtagsabgeordneten Frau Sonja Bongers gefolgt und hat einen Ausflug in den Landtag NRW gemacht. Zunächst bekamen die Jugendparlamentarier eine kurze Einführung in den Landtag und durften dann an einer Plenarsitzung teilnehmen. Im Anschluss sind die Jugendparlamentarier noch ins Gespräch mit der Landtagsabgeordneten Frau Bongers gekommen und konnten zahlreiche Fragen stellen.

Jugendfriedenspreis:
Im Juli 2018 wurde der zweite Oberhausener Jugendfriedenspreis verliehen. Projektträger des Preises ist das Friedensdorf. Kooperationspartner sind die Multi, die Gedenkhalle und das Jugendparlament. Die Jugendparlamentarier waren in der Öffentlichkeitsarbeit involviert und haben an der Jurysitzung teilgenommen.

Kommunalpolitische Werkstatt:
Im Kursjahr 2017/2018 haben Volkshochschule, Jugendparlament und die Jugendförderung der Stadt Oberhausen eine gemeinsame „kommunalpolitische Werkstatt“ angeboten. Dabei handelte es sich um eine offene Fortbildungsreihe für Oberhausener Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 13 und 23 Jahren, die sich sozial, gesellschaftlich und/ oder politisch in Oberhausen engagieren oder sich zukünftig engagieren wollen. Die Fortbildungsreihe gliederte sich in vier unterschiedliche Module: Im ersten Modul ging es um das Thema „Rhetorik“, das zweite Modul umfasste ein „Politisches Seminar“, das dritte Modul beschäftigte sich mit dem Thema „Politisches Geocaching“. Das letzte Modul umfasste ein „Kommunalpolitisches Praktikum“. Das „Kommunalpolitische Praktikum“ fand nach den Sommerferien im Jahr 2018 statt und einige Jugendparlamentarier haben die Möglichkeit genutzt, erste Erfahrungen und Einblicke in die Arbeit und den Alltag politischer Akteure aus Oberhausen zu bekommen.

Jugendförderpreis 2018 und Kulturrucksack:
Das Jugendparlament entsendete ein Mitglied in die Jury des Jugendförderpreises. Bereits zum dritten Mal hat ein Mitglied des Jugendparlaments an der Jurysitzung der Auswahl der Angebote im Kulturrucksack teilgenommen.

Bildungskonferenz 2018:
Einige Mitglieder besuchten die Oberhausener Bildungskonferenz im November 2018 und der Vorsitzende des Jugendparlaments leitete die Arbeitsgruppe „Vielfalt in der Schule – Herausforderung oder Potenzial“.

Kooperation mit den Internationalen Kurzfilmtagen:
Die Kooperation mit dem Kinder- und Jugendfilmwettbewerb der Internationalen Kurzfilmtage wurde auch im Jahr 2019 fortgesetzt. Einige Mitglieder beschäftigten sich intensiv mit politischen Kurzfilmen, diskutierten darüber und bereiteten einen Programmpunkt für das Festival 2019 vor. Die Vorstellung richtete sich an interessierte Jugendliche ab 14 Jahren. Nach der Programmpräsentation wurde sehr angeregt über die Inhalte der Filme diskutiert.

Hitzeproblematik in Schulräumen in den Sommermonaten:
Das Jugendparlament hat sich intensiv mit der „Hitzeproblematik in Schulräumen in den Sommermonaten“ beschäftigt. In Klassenräumen lässt sich lediglich das als Fluchtweg vorgesehene Fenster komplett öffnen. Hierzu hatte der Arbeitskreis „Schule und Nahverkehr“ des Jugendparlaments ein Anschreiben an die Oberhausener Gebäudemanagement GmbH verfasst, mit der Bitte um Prüfung des Sachverhaltes. In der 11. Sitzung des Jugendparlaments hat OGM-Geschäftsführer Herr Schmidt die Ergebnisse der Prüfung bzw. die durchgeführten und eingeleiteten Maßnahmen präsentiert.

Kooperation mit der STOAG:
Insgesamt fünf Mitglieder des Jugendparlaments besuchten Ende Januar 2019 den Betriebshof der STOAG. Das Treffen eines Jugendparlaments mit Vertretern der STOAG ist mittlerweile ein fester Bestandteil des Terminkalenders. Hintergrund der Gespräche ist die Absicht, die Situation im Nahverkehr im Sinne der Jugendlichen in Oberhausen zu verbessern. Hierzu hatte der Arbeitskreis „Schule und Nahverkehr“ einen Fragenkatalog an die STOAG weitergeleitet, der während des Termins beantwortet wurde. Die Jugendlichen hatten sich detailliert mit den Einsatzzeiten, der Kennzeichnung sowie der Linienführung von „Einsatzwagen“ an den Oberhausener Schulen zu Schulbeginn und Schulende auseinandergesetzt. Positiv aufgefallen ist, dass die genauen Linienwege und Fahrzeiten der E-Wagen sortiert nach „vormittags“ und „nachmittags“ für die Oberhausener Schulen auf der Homepage der STOAG zu finden sind.
Zudem erkundigten sich die Jugendparlamentarier über Möglichkeiten des Ausbaus der STOAG-App. Wünschenswert wäre es zukünftig, auch Abo-Tickets per App zu erwerben. Hier teilten die Vertreter der STOAG mit, dass es zurzeit zwar noch technische Hürden gebe, man aber daran interessiert sei, auch beispielsweise das SchokoTicket über das Handy als Ticket abzubilden. Auch der Ausbau der STOAG-App ist im Gange. Als sehr positiv bewerten die Jugendlichen, dass zukünftig 16 neue Busse stadtweit eingesetzt werden sollen, die bereits mit USB-Anschlüssen ausgestattet sind. Das Projekt „W-LAN“ für alle Kunden in den Bussen umzusetzen, wird weiterhin von der STOAG verfolgt und voraussichtlich noch 2019 umgesetzt. Der Termin auf dem Betriebshof wurde durch eine Leitstellenführung abgerundet.

Kooperation mit der Gleichstellungsstelle:
In regelmäßigen Abständen finden Austauschtreffen mit der Gleichstellungsstelle der Stadt Oberhausen statt. Eine kleine Gruppe von Jugendparlamentariern erarbeitete gemeinsam mit der Gleichstellungsstelle die Kampagne „#noshame Alle anders – alle schön.“
Es handelt sich hier um eine Postkartenkampagne. Jugendliche sollen aufgefordert werden, ein Foto (Portrait) mit einer Postkarte in der Hand (für Facebook oder Instagram) unter Angabe des Hashtags „#noshame“ zu machen. Das Ziel der Kampagne ist es, darauf aufmerksam zu machen, dass Schönheit in der Gesellschaft manchmal sehr eindimensional dargestellt wird.

Planspiel Kommunalpolitik:
Das Jugendparlament veranstaltete in Kooperation mit der Volkshochschule und der Friedrich-Ebert-Stiftung im Mai 2019 ein „Planspiel Kommunalpolitik“. Rund 37 Schüler/-innen weiterführender Schulen hatten die Möglichkeit, selbst einmal in die Rolle eines Stadtverordneten zu schlüpfen und Kommunalpolitik zu gestalten. Dabei handelte es sich um ein Format der politischen Jugendbildung, bei dem Jugendliche nach zwei Tagen intensiver Auseinandersetzung mit Kommunalpolitik selbst Stadtverordnete werden, Anträge schreiben und Anfragen an die Verwaltung richten. Unterstützt wurden sie dabei von gewählten Ratsmitgliedern. Im Juli 2019 fand die „fiktive Ratssitzung“ unter Leitung des Oberbürgermeisters Daniel Schranz statt. Die Jugendlichen vertraten ihre Fraktionen, stellten ihre Anfragen an den Oberbürgermeister sowie an die Vertreter/-innen der Verwaltung und bekamen Antworten zu ihren Anfragen. Zielgerichtet diskutierten die Jugendlichen über Themen, die ihnen am Herzen liegen, tauschten Argumente aus und stimmten schließlich über ihre Anträge ab. Insgesamt war die „fiktive Ratssitzung“ eine gelungene Sitzung, bei der die Jugendlichen erste Einblicke bekommen haben, wie es sich anfühlen kann, selbst in der Politik aktiv zu sein.

Europawahl 2019:
Das Jugendparlament beteiligte sich an einer Kooperation mit der Volkshochschule, Demokratie leben, DGB Oberhausen, Lichtburg Oberhausen und vielen mehr für gemeinsame Projekte zur Europawahl 2019. Ein Werbespot zur Europawahl mit dem Titel: „Wo ist Europa in Oberhausen“ wurde erstellt um aufzuzeigen, welche Orte in Oberhausen direkt mit Europa in Verbindung stehen. Der Werbespot war unter anderem auf dem Youtube-Channel des Jugendparlamentes sowie in der Lichtburg Filmpalast zu sehen. Des Weiteren beteiligten sich Jugendparlamentarier an einem Infostand zu der Europawahl im Rahmen des Feierabendmarktes im Mai 2019.

Speed Debating:
Im Oktober 2019 organisierten die Jugendparlamentarier ein Speed Debating in Kooperation mit der Volkshochschule. Das bewährte Veranstaltungsformat wurde mit rund 20 Jugendlichen aus Oberhausen durchgeführt. Die Jugendlichen konnten mit dem Oberbürgermeister, weiteren Mitgliedern des Verwaltungsvorstandes, Bundestagsabgeordneten, Landtagsabgeordneten, Ratspolitikern/-innen und weiteren Akteuren lokaler Unternehmen über die Ergebnisse der Europawahl und deren Folgen diskutieren oder einfach mit ihnen ins Gespräch kommen.

Weitere Aktionen:
Einige Jugendparlamentarier haben im April 2019 an einem Fortbildungstag im Friedensdorf Oberhausen teilgenommen.

Das Jugendparlament hat mit einer Gruppe an der Aktion „Stadtradeln“ teilgenommen und ist Unterstützer der Kampagne „Respekt, wer’s sauber hält“. Traditionsgemäß haben sich die Jugendparlamentarier an der Frühjahrs-Putzaktion beteiligt und sich als Testimonials für die Sauberkeitskampagne zur Verfügung gestellt.

Zwei Mitglieder des Jugendparlaments nahmen im Juni 2019 am zweitägigen „Workshop unter Palmen“, dem Landestreffen aller Jugendparlamente, in Herne teil. Bei dem Treffen bestand die Möglichkeit des Austausches zwischen den Kinder- und Jugendgremien. Zudem besuchten die Jugendlichen mehrere Workshops zu Themen wie Rhetorik, Medienkompetenz oder Moderatorentraining.


Wie bereits in den Jahren zuvor hat sich das Jugendparlament im Jahr 2018 und 2019 mit einem Infostand am Weltkindertag beteiligt.


Auch das vierte Jugendparlament wird die Tradition der vorherigen Jugendparlamente aufgreifen und an Weihnachten eine soziale Aktion organisieren. In diesem Jahr sind Spenden an verschiedene Institutionen sowie eine Unterstützungsaktion bei der Oberhausener Tafel geplant.

 

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