"Wir sind deine Stimme!"

Aktionen des 3. Jugendparlaments 2016 bis 2018

Wir sind die Interessenvertretung der Kinder und Jugendlichen in Oberhausen.

WIR SIND DEINE STIMME!

Wir mischen uns in die Lokalpolitik ein und starten eigene Aktionen:

Aktionen des 3. Jugendparlaments 2016 bis 2018:

 Am 28. Juni 2016 konstituierte sich das dritte Jugendparlament. Kurz nach den Sommerferien fuhren die neuen gemeinsam mit ehemaligen Mitgliedern und dem städtischen Begleiter nach Essen-Kettwig auf ein Kennenlernwochenende. Während des Wochenendes wurden die Aktionen der kommenden Wahlperiode geplant und den Jugendlichen wurden die kommunalpolitischen Gremien und die Strukturen der Verwaltung näher gebracht.

Das Jugendparlament ist einer der Kooperationspartner des Jugendfriedenspreises „youth4peace“. Im September 2016 wurde der Preis zum ersten Mal verliehen. Die Preisverleihung während des Dorffestes im Friedensdorf moderierten die Vorsitzende des zweiten Jugendparlaments Maren Piunno und der Vorsitzende des dritten Jugendparlaments Ricardo Kötter.

Wie die Vorgängerparlamente nahm das dritte Jugendparlament ebenfalls am Weltkindertag teil. Während des Festes im Jahr 2016 im Zentrum Altenberg informierten die Jugendlichen über ihre Arbeit und sammelten Spenden für ihre soziale Aktion an Weihnachten.

Etwa die Hälfte der Mitglieder des Jugendparlaments war beim Planspiel Kommunalpolitik dabei. Das Planspiel wurde von der Volkshochschule in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung organisiert und war auch für Jugendliche geöffnet, die nicht Mitglieder des Jugendparlaments waren. In zwei Tagen wurden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern kommunalpolitische Grundsätze vermittelt, eine Ratssitzung besucht und eine eigene simulierte Ratssitzung vorbereitet. Für diese erarbeiteten die Jugendlichen Anfragen und Anträge, die von der Verwaltung bearbeitet wurden. Das Finale des Planspiels fand unter der Leitung von Oberbürgermeister Daniel Schranz statt.

Im Rahmen des Förderprogramms „Demokratie leben!“ erhält das Jugendparlament jährlich 5.000 EUR, die es für Projekte gegen Rechtsradikalismus vergeben kann. Im Oktober 2016 beschloss das Jugendparlament Mittel aus dem Jugendfonds für die Stolpersteinverlegung 2017 zu verwenden. Hierfür recherchierten die Jugendlichen die Biographien von fünf Oberhausenerinnen und Oberhausenern, an die über die Stolpersteine gedacht werden soll. Die Kosten für die Steine wurden aus dem Jugendfonds gedeckt. Die Stolpersteine wurden am 28. März 2017 verlegt. Am Abend des Tages der Stolpersteinverlegung waren die Jugendlichen des Jugendparlaments an einem Kamingespräch mit Angehörigen der Menschen, derer über die Stolpersteine gedacht wird, beteiligt. Moderiert wurde das Gespräch vom stellv. Vorsitzenden Alexander Makrlik.

In der Innenstadt Oberhausen wird als ein Bestandteil des Städtebauprogramms eine Jugendfreizeitfläche geplant. Das Jugendparlament ist ein Beteiligungspartner und hat an einer Begehung möglicher Flächen in der Innenstadt teilgenommen. Im Januar 2017 führt das Planungsbüro einen Workshop für Jugendliche durch, um mit ihnen gemeinsam die Ausgestaltung der Fläche zu planen. An den nachfolgenden Beteiligungsworkshops waren ebenfalls Mitglieder des Jugendparlaments aktiv, um die Entwürfe für die Fläche mit zu gestalten.

Wie bereits die vorherigen Jugendparlamente hat das dritte Jugendparlament einen eigenen Vorstellungstrailer produziert. Die Produktion ist eine Kooperation mit Kevin Casper vom Presseklub Oberhausen. Der Trailer ist auf Facebook und youtube zu sehen.

In der Innenstadt wird im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes ein Grünflächenkonzept erstellt. Das Jugendparlament ist an der Erstellung beteiligt und wird dazu im Jahr 2017 an einem Workshop für Jugendliche teilnehmen. Bereits im Dezember 2016 stellten die Projektverantwortlichen erste Ideen in einer Sitzung des Jugendparlaments vor.

Im Dezember 2016 fand die erste Beiratssitzung des Jugendparlaments statt. Der Beirat besteht aus ehemaligen Mitgliedern des ersten und zweiten Jugendparlaments, die den Vorstand des aktuellen Jugendparlaments in vier eigenen Sitzungen beraten. Außerdem haben die Beiratsmitglieder in den Sitzungen des Jugendparlaments Rederecht. Der Beirat wurde auf Vorschlag des Vorsitzenden und seines Stellvertreters eingerichtet.

Traditionell engagiert sich das Jugendparlament an Weihnachten für soziale Einrichtungen in der Stadt. Die Idee einer sozialen Aktion an Weihnachten entwickelte das erste Jugendparlament im Jahr 2012. Im Jahr 2016 unterstützten insgesamt acht Mitglieder des Jugendparlaments die Oberhausener Tafel bei der Ausgabe und Sortierung von Lebensmitteln. Damit halfen die Jugendlichen des Jugendparlaments bereits im vierten Jahr in Folge bei der Oberhausener Tafel. Zusätzlich haben die Jugendlichen mit finanzieller Unterstützung der OGM GmbH 500 Euro an den Wunschbaum im Centro gespendet. Als weitere Aktion haben die Jugendlichen beim Weltkindertag Spenden gesammelt, die sie dem Friedensdorf übergaben.

Jeweils zwei Mitglieder des Jugendparlaments sind in den Beiräten der Stadtteilprojekte Sterkrade und Osterfeld beteiligt. Hier haben die Jugendlichen direkte Mitbestimmungsrechte, um ihren Stadtteil mit zu gestalten. Hierüber ist das Jugendparlament auch an wichtigen Projekten wie zum Beispiel den Neubau des Jugendzentrums Osterfeld beteiligt. Zusätzlich dazu beraten die Mitglieder diese Thematik in den Sitzungen des Jugendparlaments selbst.

Wie bereits das zweite Jugendparlament strebt auch das dritte Jugendparlament eine Kooperation mit den Internationalen Kurzfilmtagen an. Geplant ist derzeit, dass interessierte Mitglieder des Jugendparlaments und weitere Jugendliche über ein Jahr an einem Workshop zum politischen Kurzfilm teilnehmen und eine Sonderaufführung während der Kurzfilmtage 2018 vorbereiten und gestalten.

Im Januar hat der Arbeitskreis „Schule und Nahverkehr“ Vorschläge eingereicht, um die Verkehrssituationen an bestimmten Schulstandorten für Jugendliche zu verbessern. Unter Anderem setzte sich der Arbeitskreis für mehr Tempo 30 an den Schulen ein. Das Jugendparlament bestätigte die Vorschläge. Der zuständige Bereich Verkehrsplanung prüft die Vorschläge derzeit und wird das Ergebnis in der Sitzung des Jugendparlaments am 9. Mai 2017 bekannt geben.

Am 22. März 2017 fand das Speed-Debating Landtagswahlspecial im Café Stay statt. An der Veranstaltung haben die Landtagsabgeordneten Stefan Zimkeit und Wilhelm Hausmann, einige der Landtagskandidatinnen und Landtagskandidaten, weitere Ratsmitglieder sowie Oberbürgermeister Daniel Schranz, die Beigeordnete Sabine Lauxen und der Personaldezernent Jürgen Schmidt teilgenommen. Insgesamt ca. 30 Jugendliche haben mit den Politikerinnen und Politikern diskutiert. Darunter waren auch Mitglieder des Kinder- und Jugendparlaments Dinslaken.

Ebenfalls zur Landtagswahl ist eine Erstwählerkampagne geplant. Hierfür haben die Jugendlichen Postkarten layouten und drucken lassen. Auf der Vorderseite wird auf das Wahldatum hingewiesen. Die Rückseite fasst zusammen, warum die Landtagswahl für Jugendliche wichtig ist. Zudem wird auf den Wahl-O-Mat und die Sofortwahlstellen hingewiesen. Die Postkarten erhalten alle Erstwählerinnen und Erstwähler in Oberhausen per Post. Das gesamte Projekt wird von dem Programm „Demokratie leben!“ gefördert.

Am 29. März 2017 beteiligte sich das Jugendparlament erneut an der Super Sauber Oberhausen Aktion und säuberte den Zilianplatz in Sterkrade.

In den Osterferien werden einige Mitglieder des Jugendparlaments die Kooperation mit dem Friedensdorf vertiefen: In einer Ganztagesfortbildung lernen die Jugendlichen mehr über die Herkunftsländer der Kinder, die im Friedensdorf untergebracht sind. Außerdem ist geplant, dass die Jugendlichen mit den Kindern eine gemeinsame Aktion durchführen bzw. mit ihnen spielen.

In Kooperation mit der Volkshochschule bereitet das Jugendparlament derzeit eine kommunalpolitische Werkstatt für Jugendliche in Oberhausen vor. Die Werkstatt besteht aus vier Fortbildungsmodulen und findet im Schuljahr 2017/18 statt. Das erste Modul schult die Jugendlichen in ihren rhetorischen Fähigkeiten. Im zweiten Modul wird ein/e Referent/-in zu einem aktuellen politischen Thema eingeladen. Das dritte Modul ist ein Ausflug oder eine Exkursion und im vierten Modul ist ein kommunalpolitisches Praktikum geplant.

 

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